Die Verbandsgemeinde Lingenfeld hat ein flächendeckendes Netz von Notfallsammelpunkten eingerichtet, um die Bevölkerung auch in außergewöhnlichen Krisenlagen zuverlässig zu unterstützen. Diese sogenannten „Leuchttürme“ dienen als zentrale Anlaufstellen, wenn die übliche Kommunikations- und Versorgungsinfrastruktur, beispielsweise bei einem länger andauernden Stromausfall, nicht mehr uneingeschränkt zur Verfügung steht. Sie sollen der Bevölkerung im Ernstfall Orientierung bieten und als Treffpunkt für Informationen und Hilfe dienen.
Über den QR-Code auf dem Schild gelangen Sie direkt auf diese Seite mit den wichtigsten Informationen. Zur besseren Wiedererkennung verwenden wir das bundeseinheitliche Katastrophenschutz-Symbol. Es kennzeichnet alle offiziellen Informationen und Sammelpunkte im Notfall.
Die Sammelpunkte werden besetzt, wenn ein Stromausfall oder eine Störung voraussichtlich länger als eine Stunde andauern wird. Ein kürzerer Ausfall ist in der Regel schnell behoben. Die Inbetriebnahme und Organisation der Sammelpunkte erfordert etwas Vorlauf – daher erfolgt die Aktivierung erst, wenn absehbar ist, dass der Ausfall länger bestehen bleibt.
Die Standorte der Notfallsammelpunkte wurden so ausgewählt, dass möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb eines Radius von etwa 750 Metern eine Anlaufstelle erreichen können. Als Notfallsammelpunkte dienen die Feuerwehrgerätehäuser der Verbandsgemeinde, da dort bereits die erforderliche Infrastruktur vorhanden ist. In den größeren Ortsgemeinden ergänzen öffentliche Gebäude oder geeignete Gelände das Netz. Die gut sichtbaren Hinweisschilder ermöglichen es der Bevölkerung, sich bereits im Alltag mit den Standorten vertraut zu machen und diese im Ernstfall schnell aufzufinden.
An den insgesamt zehn Notfallsammelpunkten können Bürgerinnen und Bürger Hilfe erhalten und unter anderem medizinische Notfälle oder Brände melden. So wird sichergestellt, dass Feuerwehr und Rettungsdienst auch dann alarmiert werden können, wenn Telefon- und Mobilfunknetze aufgrund eines Stromausfalls nicht mehr funktionieren. Darüber hinaus besteht an den Standorten die Möglichkeit, in begrenztem Umfang Strom für lebensnotwendige Zwecke bereitzustellen. Dies umfasst beispielsweise das Aufladen von Akkus für Heimbeatmungsgeräte oder das Erwärmen von Babynahrung.
Aktuelle Informationen zur Lage und zum weiteren Vorgehen
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort
Möglichkeit, Hilfe zu melden oder Hilfe anzufordern, falls Telefon- oder Mobilfunknetze gestört sind
Hinweise zu Trinkwasser, medizinischer Versorgung und wichtigen Einrichtungen in der Nähe
Unterstützung für Personen mit besonderem Hilfe- oder Informationsbedarf
Eine gute persönliche Vorbereitung hilft, Krisen besser zu überstehen und entlastet die Einsatzkräfte. Empfohlen wird, Vorräte und Hilfsmittel für mindestens drei, besser zehn Tage im Haushalt zu haben. Ausführliche Checklisten finden Sie in der Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter https://www.bbk.bund.de oder in unseren Downloads.