
Der Landkreis Germersheim führt am Samstag, 8. August 2026, einen kreisweiten Warntag durch. Ziel ist die Überprüfung des neu errichteten flächendeckenden Sirenenwarnnetzes mit insgesamt 64 Sirenenanlagen. Nach einem ersten Testlauf, bei dem vereinzelt technische Probleme auftraten, soll nun unter realen Bedingungen kontrolliert werden, ob alle Anlagen zuverlässig funktionieren. Eventuelle Mängel sollen noch vor dem bundesweiten Warntag im September behoben werden. Landrat Martin Brandl betont die Bedeutung des Sirenenwarnnetzes für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz: Es ermögliche, die Bevölkerung im Ernstfall schnell und zuverlässig zu warnen. Gleichzeitig soll der Warntag dazu beitragen, die Menschen mit den verschiedenen Warnsignalen vertraut zu machen.
So läuft der kreisweite Warntag ab:
🕙 10:00 bis 11:00 Uhr – Einzeltest der Sirenen
- Alle 64 Sirenenstandorte im Landkreis werden nacheinander getestet.
- Jede Sirene gibt einen etwa 10 Sekunden langen aufheulenden Signalton ab.
- In Orten mit mehreren Sirenen erfolgt die Auslösung nacheinander.
🕚 11:00 Uhr – Kreisweite Probewarnung
- Signal „Warnung der Bevölkerung“
- Ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton
- Anschließend Sprachdurchsage auf Deutsch und Englisch
🕦 ca. 11:30 Uhr – Entwarnung
- Einminütiger Dauerton
- Anschließend Sprachdurchsage auf Deutsch und Englisch
Die Entwarnung erfolgt gegen 11.30 Uhr. Sie wird durch einen einminütigen Dauerton sowie eine anschließende Sprachdurchsage in deutscher und englischer Sprache angekündigt.
Unterstützung durch die Bevölkerung
Während des Warntages bittet die Kreisverwaltung die Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung. Über die Internetseite des Landkreises sowie die Social-Media-Kanäle können Rückmeldungen gegeben werden, ob die Sirenensignale gehört und die Sprachdurchsagen verstanden wurden. Diese Informationen helfen dabei, das Warnsystem weiter zu verbessern.Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass es sich ausschließlich um einen Probealarm handelt. Ein besonderes Verhalten der Bevölkerung ist nicht erforderlich. Je nach Standort und Windrichtung können auch Sirenen aus benachbarten Gemeinden zu hören sein.
Bundesweiter Warntag 10. September
Der kreisweite Warntag dient auch der Vorbereitung auf den bundesweiten Warntag, der in diesem Jahr am Donnerstag, 10. September 2026, stattfindet. Dann testen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam die Warnsysteme in Deutschland. Um 11 Uhr wird bundesweit eine Probewarnung über verschiedene Warnmittel wie Cell Broadcast, Warn-Apps, Radio, Fernsehen sowie – je nach Kommune – auch Sirenen ausgelöst. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit der Warninfrastruktur zu überprüfen und die Bevölkerung für Warnmeldungen und den richtigen Umgang damit zu sensibilisieren. Die Entwarnung erfolgt gegen 11.45 Uhr.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage: Bundesweiter Warntag 2026: Probealarm am 10. September | Verbandsgemeinde Lingenfeld
Quelle: Presse- und Medieninformationen Kreis Germersheim






